Mikail Bomke ist Westdeutscher Vize-Meister!

Mikail Bomke kämpfte sich souverän in das Finale der Westdeutschen Meisterschaften der Jugend U15 bis 60kg.

 

Während der Rest des Teams im Training für die anstehenden Gürtelprüfungen schwitzte, wärmte Bomke sich zusammen mit 160 weiteren Judoka in Dormagen auf. Dann kurz vor Ende des Trainings in Brackwede gingen die Erfolgsmeldungen von Trainer Florian Müller in der Vereinsnachrichtengruppe ein:

"Mika gewinnt den ersten Kampf gegen Laux (Bushido Köln) mit zwei Wazaari-Wertungen nach Uchi-mata". Direkt gefolgt von der Nachricht: "Runde zwei gegen Bussmann aus Wessum mit Haltegriff gewonnen!" Einige Minuten später klingelte es wieder: "Was Mika heute abliefert ist spitze, der Uchi-mata hat wieder geklappt! Gleich kämpft er um den Einzug ins Finale."

 

So spannend war das Matten-Abbauen für die Brackweder Judoka in der alten Sporthalle der Vogelruthschule noch nie. Der 13 jährige Brackweder Bomke sicherte sich nach einem kurzen Intermezzo von nur 29 Sekunden gegen Muhammad Davlyetgariev vom Judoteam Stadtlohn MS den Finalplatz. Dort traf er auf Joseph Ivtchenko (SSF Bonn). Die Finalkämpfe wurden vom Nordrhein-Westfälischen Judo-Verband live bei Facebook übertragen. Der Bonner hob Bomke ein zwei Mal aus, kam aber nicht zur Wertung, doch nach einem Wurfversuch des SVB-Judoka nutzte er die Chance zum Konzert und ging in den Bodenkampf. Hier wehrte sich Bomke ordentlich, konnte dem Armhebel aber doch nicht entkommen und musste aufgeben. So stand er schließlich als westdeutscher Vizemeister auf dem Podest. Eine starke Leistung!

 

Mia Geppert wollte es am nächsten Tag ähnlich angehen. In der ersten Runde der Mädchen bis 48kg schien dieser Plan auch aufzugehen. Geppert setzte sich gegen Aliya Kaya durch. Im zweiten Kampf musste sie gegen die Titelfavoritin Nina Güth (Judo-Club 71 Düsseldorf) auf die Matte. Nach zweieinhalb Minuten fiel Geppert den Seoi-nage der Düsseldorferin und musste weiter in der Trostrunde kämpfen. Dort hatte sie keine Probleme. mit Sonja Ende und gewann souverän. Doch dann kam ihr wieder der JC Düsseldorf, diesmal namentlich mit Sara-Tamar Wolsfeld in die Quere. Geppert verkaufte sich teuer, aber es reichte nicht. Mit einem siebten Platz in der stark besetzten Gewichtsklasse waren aber dennoch alle zufrieden.