3xSilber bei den Westfalen-Einzelmeisterschaften

Bei den Westfalen Einzelmeisterschaften der Jugend unter 13 Jahre in Münster holten Mia Geppert, Mikail Bomke und Finn Cremer die Vizemeistertitel in ihren Gewichtsklassen.

 

Kira Sohrmann und Erik Matschke brachten zwar keine Medaille mit in die heimische Halle,aber dafür aber die beachtlichen Plätze sieben (Sohrmann) und 5 (Matschke).

 

Mikail Bomke ließ bis 55kg nichts anbrennen und zeigte schönes Judo. Er kämpfte sich in vier Runden ins Finale. Zunächst warf er Westermann aus Hagen, dann hielt er Desch aus Bottrop im Haltegriff und Konzerte den nächsten Partner ebenfalls vorzeitig aus. Nach dem Sieg im Kampf um den Finaleinzug musste er sich im Finale gegen Jakob Schubert aus Minden geschlagen geben.

 

Erik Matschke (bis 43kg) konnte in der Hauptrunde zunächst einmal punkten, verlor die darauffolgende Begegnung aber knapp und kam im Kampf um Platz drei nicht Zug.

Finn Cremer ging bis 46kg gern über die gesamte Kampfzeit. Er machte es Trainer Florian Müller ausreichend spannend, indem er die Partner zwar nicht zum Zug kommen ließ, selbst aber auch keine richtige Wertung auf die Wettkampftafel brachte. Zweimal mussten die Kampfrichter sich für den besseren Kämpfer entscheiden und jedes Mal fiel die Wahl auf den SVB-Judoka. Nur im Finale ging diese Taktik nicht mehr auf, hier hatte Tiago Silva aus Bottrop die Nase vorn.

Bei den Mädels kämpfte Kira Sohrmann bis 52kg insgesamt erst ihr zweites Turnier. Sie machte es den Konkurrentinnen schwer und ließ sich nicht zu leicht werfen. & apos; Kiras Einsatz lässt mit etwas mehr Wettkampferfahrung auf mehr hoffen, & apos; fasste Trainer Alec Barber die Kämpfe zusammen.

 

Mia Geppert (bis 44kg) zog wie zuvor Mikail Bomke unangefochten ins Finale der Gewichtsklasse ein. In Runde eins ging sie nach einer großen Innensichel direkt im Boden nach und gewann mit Haltegriff (zweites Foto). Danach kombinierte sie wie ein alter Hase Uchi-Mata (innerer Schenkelwurf) mit O-uchi-gari (zweites Foto) und warf direkt Ippon. Das Finale gegen Sophie Eifert (Stella Bevergen) war sehr ausgeglichen, Trainer Florian Müller bemängelte bei Geppert den fehlenden ' Abschusswillen & apos;: & apos; noch ein bisschen mehr dann hätte es zum Meistertitel gereicht.& apos; So würde Geppert per Kampfrichterentscheid ebenfalls zweite.

Die Westfalen-Einzelmeisterschaften sind die höchste Meisterschaft für Judoka unter 13 Jahre. Eine Platzierung auf dieser Ebene sichert die Einladung zum Talentlehrgang bei den Landestrainern von NRW.